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Sonder-Newsletter

Juni 2021
Bei diesem Bild sehen Sie verschiedene Utensilien, die auf einem Holztisch liegen. In der Bildmitte befindet sich ein Notizbuch, in welchem zu lesen ist: Better Promote, Mehr Service für die Umsetzer von Förderprojekten, Kommen, Unternehmen, Sozialunternehmen, Ehrenamtlichen. Es ist eine Hand zu sehen, die in das Notizbuch schreibt. Rechts daneben liegt eine Landkarte sowie eine Visitenkarte von Region gestalten. Am oberen Bildrand befinden sich eine Pflanze und rechts daneben eine Kamera sowie ein Kompass.
Bild: Konstantin Maslak

Neuigkeiten aus dem Programm Region gestalten


Better Promote – wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Förderlandschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

Better Promote hat sich zum Ziel gesetzt, Ansätze für eine stärkere Serviceorientierung von Regionalförderprogrammen zu entwickeln. Es soll ein Beitrag zur Stärkung strukturschwacher und ländlicher Räume und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse geleistet werden. Dazu begibt sich das Projekt des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Programms Region gestalten auf Reisen durch die Förderlandschaft, um Einblicke in das System der Regional- und Strukturförderung als Gesamtprozess zu erhalten. Im Fokus stehen die Umsetzer von Ideen vor Ort in den strukturschwachen und ländlichen Regionen. Gemeinsam mit Kommunen, Unternehmen, Sozialunternehmen und Ehrenamtlichen wird der Weg der Förderung beschritten – von der Idee über die Suche nach Fördermöglichkeiten und die Antragstellung bis hin zur Abwicklung und Verstetigung.

Begleiten Sie uns auf unserer Reise und erkunden Sie mit Better Promote Möglichkeiten einer stärkeren Serviceorientierung in der Regionalförderung. Hierzu haben wir Ihnen in diesem Newsletter einen Reisekatalog mit allen wichtigen Informationen zusammengestellt.

Unser Reisekatalog beinhaltet:

Auf diesem Weg noch ein Veranstaltungshinweis: Am 15. und 16. Juni findet im Rahmen des Programms Region gestalten das Wissensforum Regionale Resilienz – aus Krisen für die Zukunft lernen statt. 
Auch Better Promote wird vertreten sein. Im Fachforum Soziale Innovationen stellt das Projekt unter der Fragestellung „Wie stärkt Regionalförderung die Resilienz von strukturschwachen Regionen?“ Erste Ergebnisse aus Reisen mit sozialen Innovierenden vor Ort zur Diskussion.
 
Falls der Newsletter in Ihrem E-Mail-Programm nicht korrekt dargestellt wird, können Sie diesen hier auch online lesen.  

Herzliche Grüße, Ihr Region gestalten-Team

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI),
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR),
Begleitagentur Region gestalten

Unser Qualitätsanspruch – eine stärkere Serviceorientierung in der Regionalförderung

Dieses Foto zeigt einen Wegweiser, der sich an einer Wiese befindet. Im linken Bildrand führt eine Straße entlang, der Himmel ist leicht bewölkt. Am Wegweiser sind vier Schilder angebracht. Das oberste Schild ist mit Better Promote beschriftet. Ein Schild zeigt nach rechts, darauf steht Service. Ein Schild zeigt nach links und ist mit dem Wort Beratung beschriftet. Das vierte Schild ist mit dem Wort Vernetzung beschriftet und zeigt nach vorne.
Better Promote sucht Ansätze für eine stärkere Serviceorientierung von Regionalförderprogrammen Quelle: © uplifted
Nur wenn der Service stimmt, fühlen sich Reisende wohl und empfehlen die Angebote weiter.

Förderprogramme sollen Anreize für die Menschen vor Ort schaffen, damit sie neue Wege für die Entwicklung ihrer Region erschließen. Die Möglichkeiten der Förderung haben jedoch auch rechtliche Grenzen. Das kann zu Problemen führen. So ist oftmals eine Eigenbeteiligung aufzubringen, Projekte sind befristet oder die Bürokratie ist aufwändig. Dieser Rechtsrahmen stellt eine Barriere für viele Projekte dar, ist aber nicht einfach zu ändern.

Deshalb wählt Better Promote bewusst einen anderen Weg und sucht nach Ansätzen für eine stärkere Serviceorientierung in der Regionalförderung. Es geht im Kern um Ideen, Prozesse flexibler zu organisieren, die vernetzte Zusammenarbeit zu stärken und so Ressourcen effizienter einzusetzen. Damit möchte Better Promote dazu beitragen, Unterstützungs- und Begleitangebote in der Regionalförderung zu verbessern.

Die Projektergebnisse werden für die Verantwortlichen von Förderprogrammen in Bund und Ländern aufbereitet. Diese erhalten praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung ihrer Serviceleistungen und Förderprozesse. Die neuen Serviceangebote sollen helfen, den Zugang zur Förderung zu verbessern, Förderinstrumente miteinander zu verzahnen, Organisationen und Prozesse im Sinne einer stärkeren Serviceorientierung neu zu denken und den Wissenstransfer in der Regionalförderung zu stärken.
Weitere Informationen zum Projekt Better Promote erhalten Sie hier.

Unser Reiseziel – die Förderlandschaft des Gesamtdeutschen Fördersystems

Am Anfang jeder Reise steht die Entscheidung, wohin es gehen soll.

Diese Grafik zeigt eine schematische Darstellung des Gesamtdeutschen Fördersystems. Es ist in Form eines Hauses dargestellt. Auf dem Fundament des Hauses steht Gemeinsame Koordinierung von Förderprogrammen, Festlegung von Förderregionen, Berichterstattung und Wirkungskontrolle. Im Haus befinden sich fünf Säulen, die die Förderbereiche des Fördersystems darstellen. Diese sind beschriftet. Beginnend von der linken Seite steht auf der ersten Infrastruktur und Daseinsvorsorge, auf der zweiten Fachkräfte, auf der dritten Forschung und Innovation, auf der vierten Breitbandausbau und Digitalisierung und der fünften Unternehmensförderung. Durch das Haus führt ein gestrichelter, geschwungener Weg. Er führt von einem Kästchen mit der Beschriftung Better Promote zu einem Kästchen, in welchem folgender Text steht: Mehr Service für die Umsetzer von Förderprojekten: Kommunen, Unternehmen, Sozialunternehmen, Ehrenamtliche.

Das Gesamtdeutsche Fördersystem auf einen Blick
Quelle: © SPRINT 2021

Better Promote hat sich für eine Reise in die Förderlandschaft des Gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen entschieden. Das Gesamtdeutsche Fördersystem ist innerhalb der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ erarbeitet worden. Es leistet einen Beitrag dazu, dass alle in Deutschland lebenden Menschen unabhängig von ihrem Wohnort Chancen auf gute Lebens- und Arbeitsbedingungen haben. Das Fördersystem hat zum 1. Januar 2020 den Solidarpakt II abgelöst, der bis dahin den Aufbau Ost geregelt hat.

Im Gesamtdeutschen Fördersystem bündelt und koordiniert der Bund in Abstimmung mit den Ländern und Kommunalen Spitzenverbänden mehr als 20 Förderprogramme aus sechs Bundesressorts in fünf Förderbereichen: Wirtschaft, Forschung und Innovation, Fachkräftesicherung, Breitband und Digitalisierung sowie Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Die Programme decken wesentliche Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung in den strukturschwachen Regionen ab. Sie unterstützen Regionen und ihre Kommunen, Menschen und Unternehmen dabei, ihre eigenen Potenziale in Wert zu setzen und den Strukturwandel vor Ort aktiv zu gestalten. Damit stärken sie die Chancen auf Wachstum, Beschäftigung und soziale Teilhabe.

In diese Förderlandschaft mit ihren vielfältigen Angeboten begibt sich das Projekt Better Promote auf eine Reise und sucht nach innovativen Ansätzen zur stärkeren Serviceorientierung.

Weitere Informationen zum Gesamtdeutschen Fördersystem finden Sie hier. 

Weitere Informationen zur Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ finden Sie hier.

Diese grafische Darstellung zeigt das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure in der Regional- und Strukturförderung. Es werden die verschiedenen Akteure mit skizzierten Grafiken dargestellt. Zu den Akteuren gehören Zielgeber, Programmmacher, Ermöglicher und Umsetzer. Mit Pfeilen werden die Verbindungen und Wirkungszusammenhänge zwischen den Akteuren untereinander und mit dem Gesamtdeutschen Fördersystem dargestellt.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure in der Regional- und Strukturförderung
© Sopra Steria SE Next 2021

Unsere Reisegesellschaft – vier Betrachtungsdimensionen für ein besseres Reiseerlebnis

Das Reiseerlebnis wird durch viele Leistungsträger geschaffen und beeinflusst. Nur in ihrem Zusammenspiel sorgen sie dafür, dass eine Reise nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Dies ist in der Regional- und Strukturförderung nicht anders. Das Gesamtdeutsche Fördersystem besteht nicht nur aus den einzelnen Förderprogrammen. Damit verbunden sind viele Ressorts, Ebenen und Institutionen. In ihrer Gesamtheit bilden sie die Leistungskette in der Förderlandschaft – von Zielvorgaben über Programme und deren Abwicklung bis hin zu Unterstützungsstrukturen und -angeboten für die Umsetzer vor Ort. Eine stärkere Serviceorientierung in der Regional- und Strukturförderung setzt ein besseres Verständnis der Förderlandschaft als Ganzes voraus, um sie gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln.

Aus diesem Grund integriert Better Promote alle relevanten Handlungsebenen und Beziehungen der Regional- und Strukturförderung und betrachtet diese aus einer 360°-Sicht. Dabei unterscheidet Better Promote vier Betrachtungsdimensionen:

  • Dimension der Umsetzer, das sind die engagierten Akteure vor Ort, die mit der Umsetzung von Förderprojekten gezielt ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen aktiv gestalten.
  • Dimension der Ermöglicher, das sind die Beratungs-, Vernetzungs- und Unterstützungsstrukturen, die maßgeblich Förderprojekte ermöglichen.
  • Dimension der Programmmacher, das sind die Bundes- und Landesministerien, die Förderprogramme ausgestalten und betreiben.
  • Dimension der Zielgeber, das sind die Politik und Verwaltungsspitzen, die Ziele und Strategien für die Förderung aushandeln.

Gemeinsam mit allen Beteiligten werden ressort- und programmübergreifende Ansatzpunkte identifiziert, um Förderinstrumente und Unterstützungsangebote besser verzahnen und koordinieren zu können. Dies setzt tiefgehende Einblicke in die Umsetzung vor Ort voraus.



Unsere Ausflüge – Einblicke in die Umsetzung vor Ort

Serviceverbesserungen setzen bei den Kundinnen und Kunden an. Nur wer ihren Bedarf kennt, kann die eigenen Angebote entsprechend ausrichten.

Diese grafische Darstellung zeigt eine Customer Journey an einem fiktivem Beispiel. Einzelne Schritte werden als Kästen dargestellt, die nebeneinander platziert sind. Der erste Schritt ist die Initiierung, der zweite Schritt die Projektentwicklung, danach folgt die Fördermittelsuche. Der nächste Schritt ist die Antragstellung, dann folgt die Abwicklung. Der letzte Schritt ist die Verstetigung. Die einzelnen Schritte sind mit einer geschwungenen gestrichelten Linie verbunden. Zu jedem Schritt wird ein Beispiel, ein Schmerzpunkt und ein Erfolg genannt.

Customer Journey an einem fiktiven Beispiel - Quelle: © SPRINT 2021

Better Promote nimmt vor allem die Umsetzer von Förderprojekten in den Blick – die Kundinnen und Kunden von Förderprogrammen. Im Projekt werden verschiedene Typen von regionalen Umsetzern unterschieden: Ehrenamtliche, Sozialunternehmen, Unternehmen und Kommunen. Durch die Typisierung wird erreicht, dass möglichst für alle Programme im Bereich der Regionalförderung konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt werden können.

Gemeinsam mit den Umsetzern begibt sich das Projekt Better Promote auf Reisen durch die Regionalförderung. Anhand von konkreten Beispielen werden sogenannte Umsetzer-Reisen nachgezeichnet. Diese leiten sich aus der Methode der Customer-Journey (Die Reise der Kundinnen und Kunden) ab, die im Marketing eingesetzt wird. Eine Customer-Journey umfasst einzelne Zyklen und Phasen, die Kundinnen und Kunden durchlaufen. Dabei werden alle Berührungs- und Kontaktpunkte der Kundinnen und Kunden mit der Marke, dem Produkt oder der Dienstleistung betrachtet – vor, während und nach dem Kauf. Ziel in Better Promote ist es, Kontakt- und Berührungspunkte zu den Programmen und Unterstützungsstrukturen im Gesamtdeutschen Fördersystem zu ermitteln: Wie informieren sich Kommunen über Fördermöglichkeiten, welche Hilfe bekommen Unternehmen bei der Antragstellung geboten oder an wen können sich Antragstellende aus Sozialunternehmen oder dem Ehrenamt mit Fragen wenden?

Dadurch gewinnt Better Promote Einblicke in das System der Regional- und Strukturförderung aus Sicht der Kundinnen und Kunden und kann eine stärkere Serviceorientierung an deren Bedarf ausrichten. Die Reisen geben Hinweise und zeigen Wege auf, wie Förderprogramme, deren Kommunikation und Unterstützungsangebote in der Förderlandschaft weiterentwickelt und wirksamer gestaltet werden können.



Unsere Reiseroute – fünf ausgewählte Fokusregionen

Diese Abbildung zeigt eine Deutschlandkarte, in der die fünf Fokusregionen Nordfriesland, Prignitz, Lüchow-Dannenberg, Kyffhäuserkreis und Altenburger Land hervorgehoben sind.
Die Fokusregionen des Projektes
Better Promote

Quelle: © BBSR Bonn 2021

Reiserouten sollten sorgfältig geplant werden, um die richtigen Eindrücke von Land und Leuten zu gewinnen und ohne Umwege ans Ziel zu kommen.

Die Untersuchung der Umsetzer-Reisen findet in ausgewählten Regionen statt. Maßgeblich für die Auswahl der Regionen war, dass sie in ländlichen Räumen liegen und im Fokus des Gesamtdeutschen Fördersystems stehen. Dieses definiert strukturschwache Regionen grundsätzlich gemäß der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Bei der Auswahl von Fokusregionen hat Better Promote zudem die Absorption von Fördermitteln anhand des öffentlichen Finanzflusses raumwirksamer Mittel berücksichtigt sowie auf eine Balance zwischen neuen und alten Ländern geachtet. Ausschlag gab darüber hinaus, dass sich die Fokusregionen bezüglicher ihrer regionalen Netzwerk- und Ermöglicher-Strukturen deutlich unterscheiden. So werden die Herausforderungen der regionalen Entwicklung möglichst breit berücksichtigt und die Relevanz der Projektergebnisse gesichert.

Die ausgewählten Fokusregionen sind:

  • Landkreis Altenburger Land (Thüringen)
  • Landkreis Kyffhäuserkreis (Thüringen)
  • Landkreis Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen)
  • Kreis Nordfriesland (Schleswig-Holstein)
  • Landkreis Prignitz (Brandenburg)

Unser Reisetagebuch – erster Reisebericht aus Lüchow-Dannenberg

Lüchow-Dannenberg – eine Umsetzer-Reise am Beispiel eines kommunalen Carsharing

Das Foto zeigt zwei Personen, die im offenen Kofferraum eines schwarzen Autos sitzen und ihre Beine herausbaumeln lassen. Eine der sitzenden Personen hält einen Strohhut in der Hand und neben ihr steht ein Mann mit einem gelben Koffer. Die Gesichter der Personen sind nicht zu sehen. Die Gruppe befindet sich neben einer Straße. Um sie herum sind Wiesen.

Umsetzer-Reise in Lüchow-Dannenberg - Quelle: © Qilin's prance Filmmaker

Alles war perfekt geplant und vorbereitet. Die Machbarkeitsstudie zu einem kommunalen Carsharing lag vor, der Weg zum Ziel, die Reiseroute, war klar. Doch unterwegs lief nicht alles nach Plan. Die Reiseroute musste geändert, Zwischenaufenthalte mussten eingelegt werden. Dabei sollte es doch schon längst weitergehen, zum nächsten Meilenstein auf der Route. Am Ende ging es dann doch. Auch, weil andere zur Hilfe kamen.

Lüchow-Dannenberg liegt im östlichen Zipfel Niedersachsens, an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Viele kennen die Region als Wendland und verbinden mit ihr weitreichende und menschenleere Naturlandschaften. Doch diese geringe Bevölkerungsdichte führt auch zu Problemen. Wie viele andere ländliche Landkreise steht Lüchow-Dannenberg vor der Herausforderung, die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu ermöglichen – gerade in einer dünn-besiedelten Region und einer immer älter werdenden Gesellschaft keine einfache Sache. Dies rief engagierte Bürgerinnen und Bürger auf den Plan.

Gemeinsam mit der Samtgemeinde Lüchow wurde die Idee eines kommunalen Carsharing entwickelt. Am Anfang dieser Reise stand aber die Frage: Ist dies auch umsetzbar? Hier kam LEADER ins Spiel. Das bekannte EU-Förderprogramm im ländlichen Raum finanzierte eine Machbarkeitsstudie.

Die Machbarkeitsstudie zeigte: Das Projekt kann funktionieren. Ein Grund mehr, es dann auch umzusetzen. Aber: Die Kommunen konnten es nicht allein aus eigener Tasche finanzieren. Doch diese Hürde schreckte nicht ab, es wurde ein passendes Förderprogramm gesucht und die Personen wurden beim Bundesumweltministerium fündig. Der Antrag war nicht einfach. Vorgaben mussten berücksichtigt, Kosten geschätzt, Anlagen zusammengestellt und Erklärungen eingeholt werden. Gut, dass das regionale LEADER-Management in dieser Phase zur Seite stand. Denn die kennen sich aus mit Förderung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Managements unterstützten so gut es ging. Acht Monate nach der Projektidee konnte der Projektantrag eingereicht werden.

Nach der Bewilligung begann die anspruchsvolle Reise auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität. Auf dieser Reise mussten die Akteurinnen und Akteure vor Ort viele unterschiedliche Herausforderungen meistern: passende Unterstützerinnen und Unterstützer mussten gefunden, ausreichende finanzielle Mittel für die Verstetigung sichergestellt oder Ausgaben und Aufwendungen abgerechnet werden. Nicht immer einfach, aber mit vereinten Kräften der Gemeinde, des Ehrenamtes und der Projektträger kam das Projektteam nach und nach zum Ziel und die erste Fahrt gelang..

Detaillierte Einblicke in diese und weitere Reisen werden in den nächsten Wochen in ausführlichen Berichten zusammengestellt und auf der BBSR-Internetseite veröffentlicht. 


Veranstaltungshinweis

15.06. - 16.06.2021 - Onlineveranstaltung

Wissensforum Regionale Resilienz – aus Krisen für die Zukunft lernen

das 1. Wissensforum "Regionale Resilienz - aus Krisen für die Zukunft lernen" des BMI und BBSR am 15./16. Juni 2021 im Programm Region gestalten greift das aktuelle Thema regionale Resilienz auf. Es dient dazu, den öffentlichen Diskurs zur regionalen Resilienz aktiv mitzugestalten und das Konzept durch die Präsentation programmeigener Projekte, durch die Diskussion von Handlungsempfehlungen sowie durch das Kennenlernen erfolgreicher Praxisbeispiele stärker in der regionalen Praxis zu verankern.
Informationen zum Programm der Veranstaltung finden Sie hier.
Hier können Sie sich zum Wissensforum anmelden.

Kontakt Better Promote
PROJEKTLEITUNG
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Referat H II 2 - Fördersysteme; Analysen; Heimatberichterstattung
Frau Böttche
hII2@bmi.bund.de
+49 30 18 681 14258

PROJEKTDURCHFÜHRUNG
Sopra Steria SE
NEXT Public Sector
Herr Bilda
Christian.bilda@soprasteria.com
+49 022 192 4047 861

FACHLICHE UND ADMINISTRATIVE BEGLEITUNG
Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung
Referat RS 1 „Raumentwicklung“
Frau Lemke
margareta.lemke@bbr.bund.de
+49 228 99401 1319

KOMMUNIKATION UND ERGEBNISTRANSFER
SPRINT - wissenschaftliche Politikberatung
Dr. Florian Langguth
langguth@sprintconsult.de
Tel.: +49 (0)30 92 27 81 79

EIN PROGRAMM DES
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in Zusammenarbeit mit
Logo BBSR

Impressum

Herausgeber
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, 11014 Berlin
Internet: www.bmi.bund.de

in Zusammenarbeit mit dem
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 53179 Bonn
E-Mail: region-gestalten@bbr.bund.de

Stand
Juni 2021, Sonderausgabe

Redaktion
SPRINT – wissenschaftliche Politikberatung PartG, 10997 Berlin
E-Mail: langguth@sprintconsult.de

Gestaltung
CBE DIGIDEN AG, 10587 Berlin

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